Wohneigentumsquote

Die Wohneigentumsquote ist ein Maß dafür, welcher Prozentsatz der Bevölkerung im eigenen Wohneigentum lebt, gemessen am Gesamtwohnungsbestand. Sie wird üblicherweise in Prozent ausgedrückt und gibt an, welcher Anteil der Bevölkerung in selbstgenutzten Eigentumswohnungen oder -häusern lebt. Eine hohe Wohneigentumsquote bedeutet, dass ein großer Teil der Bevölkerung im eigenen Eigentum wohnt, während eine niedrige Quote darauf hinweist, dass mehr Menschen zur Miete wohnen.

Experten sehen eine höhere Wohneigentumsquote als positiv an. da sie laut der bundeszentrale für politische Bildung (bpb) nicht nur mit mehr Wohneigentum und einem höheren Gesamtvermögen einhergeht, sondern auch mit einer geringeren Vermögensungleichheit in der Bevölkerung. Studien zeigen zudem, dass Menschen in Wohneigentum ihr Wohnumfeld oftmals positiver einschätzen, sich überdurchschnittlich häufig sozial und politisch engagieren und psychisch gesünder sind. Neben finanziellen Vorteilen für den Einzelnen bietet Wohneigentum also handfeste soziale Vorteile.

Im europäischen Vergleich zeigt sich, dass die Wohneigentumsquote in den verschiedenen Ländern unterschiedlich ist. Deutschland hat im Vergleich zu anderen Ländern in Europa eine niedrige Wohneigentumsquote.