Netto-Null-Ziel (Flächenkreislaufwirtschaft)

Die Flächenkreislaufwirtschaft bezieht sich auf einen nachhaltigen Ansatz in Bezug auf den Umgang mit Flächen, bei dem der Verbrauch von Flächen minimiert und ein effizienter Umgang mit vorhandenen Flächen maximiert wird. Im Kontext des Klimaschutzplans 2050 der deutschen Bundesregierung strebt diese bis spätestens 2050 einen Übergang zur Flächenkreislaufwirtschaft an, um den Flächenverbrauch bis dahin auf Netto-Null zu reduzieren.

Netto Null bedeutet, dass jeglicher Flächenverbrauch durch Kompensation oder Wiedergutmachung ausgeglichen wird, beispielsweise durch Maßnahmen wie Entsiegelung und Flächenrecycling, Innenentwicklung oder die Wiederherstellung von Naturflächen.

Aktuell (2023) wird in Deutschland im Durchschnitt pro Tag eine Fläche von 55 Hektar neu verbraucht.